Tiergesundheit · Ohren
Hundeohren richtig reinigen – Schritt für Schritt
Hundeohren reinigen Sie am besten nur bei Bedarf und immer schonend: einige geeignete Ohrentropfen in den äußeren Gehörgang geben, die Ohrbasis sanft massieren, den Hund den Kopf schütteln lassen und Gelöstes nur im sichtbaren Bereich abwischen – niemals mit Wattestäbchen tief bohren. Wie oft die Reinigung nötig ist, hängt vom Hund ab. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie es richtig geht und welche Fehler Sie vermeiden.
Wie oft sollte man Hundeohren reinigen?

Gesunde Ohren reinigen sich größtenteils selbst und brauchen keine tägliche Reinigung. Bei Hunden mit Stehohren genügt oft eine Kontrolle alle ein bis zwei Wochen und eine Reinigung nur bei sichtbarer Verschmutzung. Hunde mit Hängeohren, stark behaarten Gehörgängen oder Neigung zu Ohrenschmalz profitieren von einer regelmäßigeren Pflege – häufig ein- bis zweimal pro Woche. Übertreiben Sie es nicht: Zu häufiges Reinigen stört die natürliche Schutzschicht.
Hundeohren reinigen: Schritt für Schritt
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1. Ruhe & Vorbereitung
Wählen Sie einen ruhigen Moment, legen Sie Ohrentropfen und ein weiches Tuch bereit. Bei unruhigen Hunden hilft eine zweite Person.
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2. Ohr prüfen
Ansehen und riechen. Bei Schmerz, Geruch oder dunklem Sekret nicht reinigen, sondern zum Tierarzt.
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3. Tropfen einbringen
Einige Tropfen in den äußeren Gehörgang geben, die Ohrmuschel leicht nach oben halten.
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4. Massieren
Die Ohrbasis 20 bis 30 Sekunden sanft massieren, damit sich Ablagerungen lösen.
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5. Schütteln & abwischen
Den Hund den Kopf schütteln lassen und gelösten Schmutz nur im sichtbaren Bereich mit Tuch oder Ohrenpad abwischen.
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6. Belohnen
Mit Lob oder Leckerli abschließen, damit die Ohrenpflege positiv bleibt.
Womit Hundeohren reinigen?
Verwenden Sie ein für Hunde geeignetes Pflegeprodukt und ein weiches Tuch oder Ohrenpad. Zur sanften, regelmäßigen Pflege eignen sich die Vetiness Ohrentropfen AG mit kolloidalem Silber und Aloe Vera; bei stärkerer Verschmutzung die höher konzentrierten Ohrentropfen AG 200. Ungeeignet sind reiner Alkohol, Essig, Wasserstoffperoxid oder Produkte aus der Humanmedizin.
Häufige Fehler

Vermeiden Sie: Wattestäbchen tief im Gehörgang, zu häufiges Reinigen, ungeeignete Mittel, das Reinigen trotz Schmerz oder Geruch sowie ein nass zurückgelassenes Ohr nach dem Baden. Tupfen Sie den sichtbaren Bereich immer trocken.
Vertiefende Ratgeber
Häufige Fragen zum Hundeohren reinigen
Wie oft sollte ich die Ohren meines Hundes reinigen?
Gesunde, unauffällige Ohren brauchen keine tägliche Reinigung. Bei Stehohren genügt oft eine Kontrolle alle ein bis zwei Wochen und eine Reinigung nur bei Verschmutzung. Hunde mit Hängeohren oder viel Ohrenschmalz profitieren von einer Pflege ein- bis zweimal pro Woche. Übermäßiges Reinigen sollten Sie vermeiden.
Wie reinige ich die Ohren meines Hundes richtig?
Geben Sie einige geeignete Ohrentropfen in den äußeren Gehörgang, massieren Sie die Ohrbasis sanft 20 bis 30 Sekunden und lassen Sie Ihren Hund den Kopf schütteln. Wischen Sie gelösten Schmutz nur im sichtbaren Bereich mit einem weichen Tuch ab und führen Sie keine Wattestäbchen tief in den Gehörgang ein.
Womit kann ich die Ohren meines Hundes säubern?
Verwenden Sie ein für Hunde geeignetes Pflegeprodukt wie milde Ohrentropfen, idealerweise mit einem weichen Tuch oder Ohrenpads. Reiner Alkohol, Essig, Wasserstoffperoxid oder Humanprodukte sind ungeeignet und können die Ohren reizen.
Darf ich Wattestäbchen benutzen?
Wattestäbchen sollten Sie nicht tief in den Gehörgang einführen – sie schieben Schmutz nach innen und können das Ohr verletzen. Reinigen Sie nur den sichtbaren Bereich der Ohrmuschel mit einem weichen Tuch oder Ohrenpad.
Was tun, wenn sich der Hund gegen die Reinigung wehrt?
Gehen Sie in kleinen Schritten vor, wählen Sie einen ruhigen Moment und arbeiten Sie mit Lob und Leckerlis. Eine zweite Person kann den Hund sanft halten. Bleibt die Abwehr stark oder zeigt der Hund Schmerz, brechen Sie ab und klären Sie die Ursache tierärztlich ab.
Wann sollte ich nicht selbst reinigen?
Reinigen Sie nicht, wenn das Ohr schmerzt, stark riecht, gerötet oder geschwollen ist, dunkles oder eitriges Sekret zeigt oder der Verdacht auf ein verletztes Trommelfell besteht. In diesen Fällen gehört Ihr Hund zuerst in die Tierarztpraxis.